Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

wundern, Vb.

wundern /Vb./
1. sich w. in Staunen, Verwunderung geraten: wir wunderten uns, daß er nicht kam; sich nicht wenig, über alle Maßen w.; umg. scherzh. da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich /Äußerung, die gemacht wird, wenn jmd. verdutzt, verwundert ist/; umg. spött. du wirst dich noch einmal w. (es wird noch ganz anders kommen, als du denkst) ich erlaube mir noch mehr, du wirst dich w. (das wirst du nicht für möglich halten) ich muß mich doch sehr w. (daß du das tust, hätte ich nicht für möglich gehalten)! sich über jmdn., etw. w.: wir haben uns über ihn sehr gewundert; er wundert sich über gar nichts mehr
2. etw. wundert jmdn. etw. setzt jmdn. in Staunen, Verwunderung: sein Verhalten hat uns sehr gewundert; das wundert ihn gar nicht weiter, nicht im geringsten; Es sollte mich doch wundern, wenn ich nicht alles klar herausbrächte Fallada Wolf 1,190; schweiz. etw. macht jmdn. neugierig: es wundert ihn, was sie wohl sagen wird;

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Wortfügung
Zitationshilfe
„wundern“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/wundern>, abgerufen am 28.11.2020.

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