Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

zusammenfallen, Vb.

-fallen /Vb./
1. einstürzen: d. Haus, Gerüst, Ruine ist (in sich) zusammengefallen; ihre Hoffnungen, Pläne fielen wie ein Kartenhaus zusammen /übertr./ seine Behauptungen, Lügen sind (in sich) zusammengefallen (haben sich als unhaltbar erwiesen)
2. in der Höhe niedriger werden: der Hefeteig ist zusammengefallen; d. Feuer, Glut fiel langsam in sich zusammen (wurde kleiner, verlöschte)
3. körperlich schwach werden, zusehends abmagern: er fällt immer mehr zusammen, sieht ganz zusammengefallen aus;
4. etw. fällt mit etw. zusammen etw. stimmt zeitlich mit etw. überein, findet gleichzeitig statt: die beiden Geburtstage, Veranstaltungen fallen zusammen;

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Zitationshilfe
„zusammenfallen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/zusammenfallen>, abgerufen am 29.11.2020.

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