Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

zuwerfen

zuwerfen(er wirft zu,) warf zu, hat zugeworfen
1. etw. geräuschvoll schließen, zuschlagen: er warf den Deckel der Kiste laut zu, hat die Tür heftig von außen, hinter sich zugeworfen;
2. einen leeren Raum (mit Erde) zuschütten: ein Erdloch, den Graben mit Sand, Bauschutt z.;
3. jmdm. etw. z. zu jmdm. etw. werfen, jmdm. etw. hinwerfen: sie warf mir d. Ball, Schlüssel, einen Apfel zu; einem Ertrinkenden den Rettungsring z.; den Affen im Käfig Zucker, den Vögeln Brotkrumen z.; /bildl./ sie warfen sich gegenseitig die Bälle zu (begünstigten, unterstützten sich im Gespräch gegenseitig) /übertr./ jmdm. einen liebevollen, vielsagenden, vorwurfsvollen, prüfenden, strafenden, mißtrauischen, bösen Blick z.; die beiden warfen sich Blicke des Einvernehmens zu; sie hatte ihm eine Kußhand, ein strahlendes Lächeln, ein paar freundliche Worte zugeworfen

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Zitationshilfe
„zuwerfen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/zuwerfen>, abgerufen am 19.01.2020.

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