Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

wegdenken

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung weg-den-ken
Wortzerlegung weg- denken
eWDG

Bedeutung

sich [Dativ] etw. wegdenkensich etw. als nicht existierend, nicht vorhanden, als fehlend vorstellen
Beispiel:
diesen Schrank musst du dir wegdenken, da kommt später ein Schreibtisch hin
etw., jmd. ist aus etw. nicht wegzudenken
Beispiele:
diese Errungenschaften sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken
weil Carl daraus [aus dieser Episode] nicht wegzudenken ist [ G. Hauptm.3,157]

Typische Verbindungen zu ›wegdenken‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›wegdenken‹.

Verwendungsbeispiele für ›wegdenken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nein, dachte sie, ich halte es nicht mehr aus, ich kann nicht mehr, ich muß weg von hier, weit weg. [Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 274]
Ich denke mir, vielleicht muß man weit weg fahren, weg von sich selber, wenn man über sich schreiben will. [konkret, 1985]
Man denke ihn sich weg, und man wird feststellen, daß das Bild vernichtet ist. [Die Zeit, 04.08.1961, Nr. 32]
Denn denke man sich den Brunnen weg, was bliebe übrig? [Süddeutsche Zeitung, 03.04.1997]
Sicher können wir die ostdeutsche Geschichte nicht einfach wegdenken, und das will auch niemand. [Die Welt, 05.10.2001]
Zitationshilfe
„wegdenken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wegdenken>.

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