wegdrängen

GrammatikVerb
Worttrennungweg-drän-gen
Wortzerlegungweg-drängen
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
von einer Stelle drängen
2.
den Drang haben, sich von jmdm., einem Ort zu entfernen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Demonstrant drängen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›wegdrängen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vorher habe ich sie oft geahnt, aber nicht genau gewußt, natürlich auch von mir weggedrängt.
Die Zeit, 17.04.1995, Nr. 16
Der Professor kam drüber zu, drängte die Gruppe weg und verbot weitere Worte.
Süddeutsche Zeitung, 30.01.2001
Ich versuchte, neben dem Auto herzulaufen, wurde aber immer wieder weggedrängt.
Hilsenrath, Edgar: Das Märchen vom letzten Gedanken, München: Piper 1989, S. 157
Ich will keine Störung in dem kostbaren Moment des Zueinanderfindens, versuche, jeden "Rivalen" wegzudrängen.
Pilgrim, Volker Elis: Manifest für den freien Mann - Teil 1, Reinbek b. Hamburg: Rowohlt 1983 [1977], S. 69
Malina dreht sich nun doch um, kommt zu mir, drängt mich weg und setzt sich auf den Hocker.
Bachmann, Ingeborg: Malina, Gütersloh: Bertelsmann 1992 [1971], S. 260
Zitationshilfe
„wegdrängen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wegdrängen>, abgerufen am 07.12.2019.

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