Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

wegholen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung weg-ho-len
Wortzerlegung weg- holen

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. jmdn. von der Stelle holen, an der er sich befindet
  2. 2. [umgangssprachlich] ⟨sich was wegholen⟩ sich eine Krankheit zuziehen
eWDG

Bedeutungen

1.
jmdn. von der Stelle holen, an der er sich befindet
Beispiel:
ich bin froh, dass du mich von hier wegholst
2.
umgangssprachlich sich [Dativ] was wegholensich eine Krankheit zuziehen
Beispiele:
bei der Kälte habe ich mir was weggeholt
zieh dich warm an, damit du dir nichts wegholst

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) zuziehen (Krankheit) · bekommen (Krankheit) · erkranken (an) · krank werden  ●  (sich was) einfangen  ugs., salopp · (sich was) wegholen  ugs., salopp · (sich) den Tod holen  ugs., übertreibend · (sich) einhandeln  ugs. · (sich) holen (Krankheit)  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›wegholen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie waren froh, weggeholt zu werden von der saugenden Tiefe. [Aichinger, Ilse: Die größere Hoffnung, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1966 [1948], S. 97]
Sie sind in dieser Kultur beheimatet und da wollen wir sie auch nicht wegholen. [Die Zeit, 08.11.2012, Nr. 45]
Er sagte „weggeholt“, er hätte ebensogut „weggekauft“ sagen können, jedermann weiß es. [Die Zeit, 10.06.1966, Nr. 24]
Als er sich ihr einmal anvertraut hatte, war es nicht mehr schwierig, ihn von der Straße wegzuholen. [Die Welt, 30.12.2000]
Falls Sie gerade eins brauchen, könnten Sie es sich dort wegholen. [Bild, 18.03.2003]
Zitationshilfe
„wegholen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wegholen>.

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