wegholen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungweg-ho-len
Wortzerlegungweg-holen
eWDG, 1977

Bedeutungen

1.
jmdn. von der Stelle holen, an der er sich befindet
Beispiel:
ich bin froh, dass du mich von hier wegholst
2.
umgangssprachlich sich [Dativ] was wegholensich eine Krankheit zuziehen
Beispiele:
bei der Kälte habe ich mir was weggeholt
zieh dich warm an, damit du dir nichts wegholst

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) zuziehen (Krankheit) · ↗bekommen (Krankheit) · ↗erkranken (an) · krank werden  ●  ↗(sich was) einfangen  ugs., salopp · (sich was) wegholen  ugs., salopp · (sich) den Tod holen  ugs., übertreibend · ↗(sich) einhandeln  ugs. · (sich) holen (Krankheit)  ugs.
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Fernseher Jugendliche Spieler Straße holen mal was

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›wegholen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie sind in dieser Kultur beheimatet und da wollen wir sie auch nicht wegholen.
Die Zeit, 08.11.2012, Nr. 45
Als er sich ihr einmal anvertraut hatte, war es nicht mehr schwierig, ihn von der Straße wegzuholen.
Die Welt, 30.12.2000
Sie waren froh, weggeholt zu werden von der saugenden Tiefe.
Aichinger, Ilse: Die größere Hoffnung, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1966 [1948], S. 97
Die Sonne ist doch zu stark, hat heute alles wieder weggeholt.
Brief von Ernst G. an Irene G. vom 24.01.1945, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Trotzdem ist der Brotrest auf dem Boden am nächsten Tage von ihnen weggeholt.
Remarque, Erich Maria: Im Westen nichts Neues, Berlin: Propyläen 1929, S. 98
Zitationshilfe
„wegholen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wegholen>, abgerufen am 09.12.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
weghinken
weghexen
weghelfen
wegheiraten
wegheilen
weghoppeln
weghören
weghumpeln
weghüpfen
weghuschen