wegleugnen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungweg-leug-nen
Wortzerlegungweg-leugnen
eWDG, 1977

Bedeutung

etw. ist nicht wegzuleugnenetw. steht so eindeutig fest, dass es nicht geleugnet werden kann
Beispiele:
eine nicht wegzuleugnende Tatsache
Aber es war längst der Tag gekommen, da die doppelseitige Lungenentzündung nicht mehr wegzuleugnen gewesen war [Th. MannBuddenbrooks1,579]

Typische Verbindungen
computergeneriert

leugnen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›wegleugnen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Daß sich die ablehnende Haltung gegenüber den höheren Religionen heute in der ganzen Welt geltend macht, ist nicht mehr wegzuleugnen.
Toynbee, Arnold J.: Die höheren Religionen. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 22733
In einigen Fällen freilich läßt sich das gegenseitige Einverständnis zu schlechten Taten nicht wegleugnen.
Die Zeit, 24.02.1958, Nr. 08
Eine gewisse Bodenständigkeit können Sie auch nicht wegleugnen, ohne die kommen wir nicht voran!
Tucholsky, Kurt: Die Phrasendrescher. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1927], S. 20512
Aber es war längst der Tag gekommen, da die doppelseitige Lungenentzündung nicht mehr wegzuleugnen gewesen war.
Mann, Thomas: Buddenbrooks, Frankfurt a. M.: Fischer 1989 [1901], S. 936
Die Verantwortung für die Teilung Deutschlands können die Ewiggestrigen jedenfalls nicht wegleugnen.
Bild, 29.06.2001
Zitationshilfe
„wegleugnen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wegleugnen>, abgerufen am 15.12.2019.

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