wegloben

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungweg-lo-ben
Wortzerlegungweg-loben
eWDG, 1977

Bedeutung

umgangssprachlich eine unerwünschte Person durch übermäßiges Lob an anderer Stelle unterbringen
Beispiel:
den hat man weggelobt

Thesaurus

Synonymgruppe
(jemanden) loswerden · (jemanden) wegloben · anderweitig unterbringen  ●  (jemandem) eine andere Stelle andrehen  ugs. · auf einen anderen Posten verfrachten  ugs.

Typische Verbindungen zu ›wegloben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›wegloben‹.

Verwendungsbeispiele für ›wegloben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch wegloben lassen sie sich nicht, sie sind zu alt.
Die Zeit, 24.01.1994, Nr. 04
Man wollte ihn weghaben, so wie man ihn jetzt ins Europäische Parlament wegloben will.
Süddeutsche Zeitung, 05.08.2003
Stoiber soll auf einen möglichst hoch dotierten und prominenten Posten weggelobt werden.
Die Welt, 08.06.2004
Lucio scheint die Vereinsführung erfolgreich zu den Bayern wegloben zu können.
Der Tagesspiegel, 24.05.2004
In Dortmund wurde er ja damals über den Sportdirektor-Posten weggelobt.
Bild, 12.04.2002
Zitationshilfe
„wegloben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wegloben>, abgerufen am 29.03.2020.

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