Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.
Bitte unterstützen Sie das Projekt mit Ihrer Teilnahme an unserer aktuellen Umfrage!

wegloben

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung weg-lo-ben
Wortzerlegung weg- loben
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich eine unerwünschte Person durch übermäßiges Lob an anderer Stelle unterbringen
Beispiel:
den hat man weggelobt

Thesaurus

Synonymgruppe
(jemanden) loswerden · (jemanden) wegloben · anderweitig unterbringen  ●  (jemandem) eine andere Stelle andrehen  ugs. · auf einen anderen Posten verfrachten  ugs.

Typische Verbindungen zu ›wegloben‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›wegloben‹.

Verwendungsbeispiele für ›wegloben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch wegloben lassen sie sich nicht, sie sind zu alt. [Die Zeit, 24.01.1994, Nr. 04]
Man wollte ihn weghaben, so wie man ihn jetzt ins Europäische Parlament wegloben will. [Süddeutsche Zeitung, 05.08.2003]
Sie habe viele ihrer Kritiker weggelobt oder auch mal weggemobbt. [Die Zeit, 26.12.2011 (online)]
Sie hat sich zwar aus Kohls Kabinett wegloben, aber nicht zum Schweigen verurteilen lassen. [Die Zeit, 09.03.1990, Nr. 11]
Der Kanzler möchte wegloben oder einbinden, und es geht ihm dabei wie immer um Machtpolitik. [Die Zeit, 14.04.1989, Nr. 16]
Zitationshilfe
„wegloben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wegloben>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
wegleugnen
weglenken
weglegen
weglecken
weglaufen
weglocken
weglos
weglotsen
weglächeln
weglöschen