Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

wegschieben

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung weg-schie-ben
Wortzerlegung weg- schieben
eWDG

Bedeutung

etw. von der Stelle schieben, an der es sich befindet
Beispiel:
den Teller, einen Sessel wegschieben
jmdn. wegschieben
Beispiel:
er wurde von einem Mitschüler einfach weggeschoben
übertragen
Beispiel:
er schob gern seine Sorgen weg (= verdrängte gern seine Sorgen)

Thesaurus

Synonymgruppe
abdrängen · verdrängen · wegschieben  ●  auf das Abstellgleis schieben  ugs., fig.
Synonymgruppe
fortschieben · rücken · schieben · umsetzen · umstellen · verdrängen · verrücken · verschieben · wegschieben  ●  deplacieren  veraltet · verfrachten  ugs.

Typische Verbindungen zu ›wegschieben‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›wegschieben‹.

Verwendungsbeispiele für ›wegschieben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er schob sie aber noch immer schnell wieder von sich weg. [Marchwitza, Hans: Roheisen, Berlin: Verlag Tribüne Berlin 1955, S. 620]
Und wenn man alles genau reinigen will, muß man doch auch die Möbel von ihrem Platz wegschieben, und das soll ich allein machen? [Kafka, Franz: Amerika. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1914], S. 8641]
Das habe ich versucht wegzuschieben, das ging aber irgendwann nicht mehr. [Die Zeit, 20.12.2013 (online)]
Indem ich sie zeichnete, konnte ich die Bilder von mir wegschieben. [Die Zeit, 13.08.2006, Nr. 33]
Davor wird der Gast den Teller auch nicht von sich wegschieben. [Schäfer-Elmayer, Thomas: Der Elmayer. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1991], S. 4623]
Zitationshilfe
„wegschieben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wegschieben>.

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