Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

wehrpflichtig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung wehr-pflich-tig
Wortzerlegung Wehr1 -pflichtig
Wortbildung  mit ›wehrpflichtig‹ als Grundform: Wehrpflichtige
eWDG

Bedeutung

verpflichtet, Wehrdienst zu leisten

Typische Verbindungen zu ›wehrpflichtig‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›wehrpflichtig‹.

Verwendungsbeispiele für ›wehrpflichtig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

An diesem alternden, ständig belehrenden Dichter war sie vermutlich nicht sonderlich interessiert, um so mehr aber an den Söhnen im wehrpflichtigen Alter. [Süddeutsche Zeitung, 13.06.2002]
Der Mann wurde als wehrpflichtiger Deutscher eingezogen wie jeder andere. [o. A.: Einhundertsiebenundvierzigster Tag. Mittwoch, 5. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 23301]
Er hatte argumentiert, dass statistisch nur noch einer von vier wehrpflichtigen Männern eingezogen werde. [Süddeutsche Zeitung, 21.05.2004]
Nur ein einziges Mal in der jüngeren deutschen Geschichte hat der „kleine Mann“ in Uniform, haben wehrpflichtige Soldaten Politik „von unten“ gemacht. [Die Zeit, 22.02.1993, Nr. 08]
Zu dieser Zeit wird das Aufkommen an wehrpflichtigen Männern aus demografischen Gründen stark absinken. [Süddeutsche Zeitung, 27.11.2000]
Zitationshilfe
„wehrpflichtig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wehrpflichtig>.

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