weiterschleppen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungwei-ter-schlep-pen
Wortzerlegungweiter-schleppen
eWDG, 1977

Bedeutung

siehe auch weiterbefördern
Beispiele:
ein Schiff weiterschleppen
sich mühsam weiterschleppen
übertragen
Beispiel:
umgangssprachlich dieser Fehler wurde durch mehrere Auflagen weitergeschleppt (= wurde immer wieder übernommen)

Typische Verbindungen
computergeneriert

schleppen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›weiterschleppen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Toten werden davon getragen, die Verletzten schleppen sich weiter.
Die Welt, 02.10.2002
Unsere Lage ist noch um vieles schlimmer, aber wir schleppen uns immer noch weiter.
Die Zeit, 02.04.1993, Nr. 14
So würde er denn die Last weiterschleppen müssen ohne Ehre, ohne Lohn, ohne Dank.
Huch, Ricarda: Der Dreißigjährige Krieg, Wiesbaden: Insel-Verl. 1958 [1914], S. 398
Wir hoben nun gemeinschaftlich das Mädchen auf und schleppten es weiter.
Friedländer, Hugo: Massenmörder Hugo Schenk und Genossen vor einem Wiener Ausnahmegerichtshof. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1913], S. 3407
In Freiheit schleppten wir unseren Balken weiter, natürlich wieder auf einem anderen Weg.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 26201
Zitationshilfe
„weiterschleppen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/weiterschleppen>, abgerufen am 17.10.2019.

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