welterfahren

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungwelt-er-fah-ren (computergeneriert)
eWDG, 1977

Bedeutung

weit herumgekommen und Lebenserfahrung, Lebensklugheit besitzend
Beispiel:
Crampas war ein kluger Mann, welterfahren, humoristisch [FontaneBriestI 4,280]

Typische Verbindungen zu ›welterfahren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›welterfahren‹.

Verwendungsbeispiele für ›welterfahren‹

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Drei so welterfahrene Männer brauchen einen gemeinsamen Trip nicht lange planen.
Süddeutsche Zeitung, 07.01.1995
Der als Überseekaufmann schon welterfahrene Verleger erschloß im Verkauf völlig neue Wege.
Die Zeit, 11.06.1976, Nr. 25
Allein er war auch ein welterfahrener Mann und übersah nicht die Flecken.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 915
Meist rationalisiert es sich auch noch als Humanität, als den Willen, anderen Menschen sich verständlich zu machen, als welterfahrene Verantwortlichkeit.
Adorno, Theodor W.: Minima Moralia, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1971 [1951], S. 20
Der neue Papst unterschied sich durch seine einfachere, teils starre, teils ängstliche Natur wesentlich von dem welterfahrenen Vorgänger.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 7932
Zitationshilfe
„welterfahren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/welterfahren>, abgerufen am 03.04.2020.

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