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weltflüchtig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung welt-flüch-tig

Typische Verbindungen zu ›weltflüchtig‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›weltflüchtig‹.

Verwendungsbeispiele für ›weltflüchtig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den Begriff Absolute Musik nennt er eine »späte Denkgeburt weltflüchtiger Romantikerphilosophie«. [Wiora, Walter: Absolute Musik. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 705]
Dieser weltflüchtige Zug hinderte jedoch keineswegs den Einfluß auf die draußen lebenden Laien. [o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 8104]
Dann guckt er weltflüchtig die "Schatzinsel", Mama widmet sich dem Tagebuch. [Die Welt, 26.02.2003]
Der spezifisch weltflüchtige Charakter der Intellektuellenreligiosität hat auch hier eine ihrer Wurzeln. [Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 281]
Denn zunächst muß die weltflüchtige Kontemplation zum mindesten mit einem erheblichen Grade systematisch rationalisierter Lebensführung verbunden sein. [Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 303]
Zitationshilfe
„weltflüchtig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/weltfl%C3%BCchtig>.

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