weltoffen
GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungwelt-of-fen (computergeneriert)
WortzerlegungWeltoffen
Wortbildung Ableitung von ›weltoffen‹: ↗Weltoffenheit
eWDG, 1977

Bedeutungen

1.
für alle Welt offen, zugängig
Beispiele:
ein weltoffenes Land
die Leipziger Messe ist die Stätte des weltoffen Handels
Unsere weltoffene Stadt [Berlin] unter hellem Sommerhimmel empfing die Gäste aus allen Erdteilen [Tageszeitung1973]
2.
für alles in der Welt aufgeschlossen und interessiert
Beispiel:
er ist ein ebenso gebildeter wie weltoffener Mann

Thesaurus

Synonymgruppe
kosmopolitisch · ↗weltgewandt · ↗weltläufig · ↗weltmännisch  ●  von Welt  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
aufgeschlossen · ↗extrovertiert · nach außen gerichtet  ●  ↗extravertiert  fachspr.
Assoziationen
  • unvoreingenommen (sein)  ●  mit offenen Augen durch die Welt gehen  variabel, fig. · ohne Scheuklappen  fig.
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Antriebsstruktur Flair Großstadtpartei Handelspolitik Metropole aufgeklärten aufgeschlossene ausländerfreundliches dynamischen freiheitliche gastfrei gastfreundlich gebildeten gewaltfreie heimatverbunden kosmopolitisch lebenswertes leistungsbereit liberale modernen multikulturelle solidarische sportbegeisterte tolerant undogmatischen unverkrampfte urbanen wagemutige zukunftsorientierten

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›weltoffen‹.

DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Schaut her, wir sind weltoffen, und hier ist viel los.
Die Welt, 07.06.2000
Wie sollte denn jemand, dem die Welt nicht offen steht, weltoffen sein?
konkret, 1995
Man schildert ihn als geschlossen und weltoffen, glaubensfroh und todernst, persönlich bescheiden und sachlich unerbittlich, nachgebend gewinnend und verhalten abstoßend.
Koepp, W.: Cremer. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 21176
Für uns sind wir weltoffen, und wir haben dafür auch noch andere als pragmatische Kriterien.
Plessner, Helmuth: Conditio Humana. In: Mann, Golo u. a. (Hgg.) Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 104
Das Denken entwindet sich den autoritären Fesseln, in die es von der Kirche geschlagen war, und wird weltoffener.
Bauer, Hans: Wenn einer eine Reise tat, Leipzig: Koehler & Amelang 1973, S. 8
Zitationshilfe
„weltoffen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/weltoffen>, abgerufen am 21.11.2017.

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