wider-

GrammatikAffix · verbal
nicht produktiv, entweder trennbar und betont oder untrennbar und unbetont
Grundformwider
Wortbildung mit ›wider-‹ als Erstglied: ↗Widerdruck · ↗Widerhaken · ↗Widerklage · ↗Widerlager · ↗Widerpart · ↗Widerrist · ↗Widersacher · ↗Widersinn · ↗Widerspiel · ↗Widerstreit · ↗Widerwille · ↗Widerwillen · ↗widerborstig · ↗widerfahren · ↗widergesetzlich · ↗widerhallen · ↗widerklingen · ↗widerlegen · ↗widerleuchten · ↗widermenschlich · ↗widernatürlich · ↗widerraten · ↗widerrechtlich · ↗widerreden · ↗widerrufen · ↗widersagen · ↗widerschallen · ↗widerscheinen · ↗widersetzen · ↗widerspenstig · ↗widerspiegeln · ↗widersprechen · ↗widerstehen · ↗widerstrahlen · ↗widerstreben · ↗widerstreiten · ↗widerwärtig
eWDG, 1977

Bedeutungen

1.
untrennbar
drückt ein Entgegenwirken aus
Beispiel:
widerraten, widersprechen, widerstehen, widerstreben
2.
meist untrennbar
drückt die Reflexion, Rückstrahlung bei einer akustischen, optischen Erscheinung aus   zurück-
Beispiel:
widerhallen, widerklingen, widerschallen, widerstrahlen
3.
auch Substantive und Adjektive folgen diesen Typen
Beispiele:
Widerhall, Widerklang, Widerstand, Widerwille
widerborstig, widergesetzlich, widernatürlich, widerrechtlich, widerwillig
Zitationshilfe
„wider-“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wider->, abgerufen am 20.08.2019.

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