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widerruflich

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung wi-der-ruf-lich
Wortzerlegung Widerruf -lich
Wortbildung  mit ›widerruflich‹ als Letztglied: unwiderruflich
eWDG

Bedeutung

(bis) auf Widerruf
Beispiel:
die Durchfahrt, das Betreten des Geländes, Bauplatzes ist widerruflich gestattet, verboten

Typische Verbindungen zu ›widerruflich‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›widerruflich‹.

Verwendungsbeispiele für ›widerruflich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ihre Stellung war, wenn auch natürlich durch die Moral der Zeit geschützt, prekär und jederzeit widerruflich. [Bleicken, Jochen: Rom und Italien. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 8677]
Sieg und Mehrheit sind widerruflich, nur auf Zeit gewährt, nicht auf Dauer. [Die Zeit, 24.11.1972, Nr. 47]
Widerruflich bleibt die Entlassung, solange sie nicht dreimal bestätigt wurde. [Khoury, Adel Theodor: Ehe und Familie. In: Lexikon des Islam, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 359]
Es ist widerruflich baurechtlich genehmigt, denn es liegt im Landschaftsschutzgebiet. [Süddeutsche Zeitung, 25.08.1998]
Die Parteien einigten sich auf die erste Lösung, einen widerruflichen Vergleich. [Süddeutsche Zeitung, 26.03.1994]
Zitationshilfe
„widerruflich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/widerruflich>.

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