widerruflich

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungwi-der-ruf-lich (computergeneriert)
WortzerlegungWiderruf-lich
Wortbildung mit ›widerruflich‹ als Letztglied: ↗unwiderruflich
eWDG, 1977

Bedeutung

(bis) auf Widerruf
Beispiel:
die Durchfahrt, das Betreten des Geländes, Bauplatzes ist widerruflich gestattet, verboten

Typische Verbindungen zu ›widerruflich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›widerruflich‹.

Verwendungsbeispiele für ›widerruflich‹

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Ihre Stellung war, wenn auch natürlich durch die Moral der Zeit geschützt, prekär und jederzeit widerruflich.
Bleicken, Jochen: Rom und Italien. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 8677
Sieg und Mehrheit sind widerruflich, nur auf Zeit gewährt, nicht auf Dauer.
Die Zeit, 24.11.1972, Nr. 47
Es ist widerruflich baurechtlich genehmigt, denn es liegt im Landschaftsschutzgebiet.
Süddeutsche Zeitung, 25.08.1998
Widerruflich bleibt die Entlassung, solange sie nicht dreimal bestätigt wurde.
Khoury, Adel Theodor: Ehe und Familie. In: Lexikon des Islam, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 359
Die Beurlaubung kann von Auflagen abhängig gemacht werden; sie ist jederzeit widerruflich.
o. A.: Gesetz über das gerichtliche Verfahren bei Freiheitsentziehungen. In: Sartorius 1: Verfassungs- und Verwaltungsgesetze der Bundesrepublik Deutschland, München: Beck 1998
Zitationshilfe
„widerruflich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/widerruflich>, abgerufen am 29.03.2020.

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