Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

wieseln

Grammatik Verb
Worttrennung wie-seln
GrundformWiesel
Wortbildung  mit ›wieseln‹ als Letztglied: durchwieseln
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

sich mit flinken, behänden Bewegungen schnell fortbewegen

Verwendungsbeispiele für ›wieseln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da wieseln sie alle flink ins Dorf, um das Verlangte zu holen. [Süddeutsche Zeitung, 08.11.2000]
Statt mit dem Stummelschwanz zu wedeln, wieselte er den Rücken hin und her. [Kempowski, Walter: Tadellöser & Wolff, München: Hanser 1971 [1971], S. 180]
Überall in den Seitenstraßen wurde Gepäck in die Wagen geschleppt, Männer schraubten Dachgepäckträger fest, Kinder wieselten aufgeregt herum. [Pausewang, Gudrun: Die Wolke, Ravensburg: Maier 1989 [1987], S. 27]
Seit zwanzig Monaten nun wieseln wieder 400 blaue und weinrote Trainingsanzüge über die Gänge der Schule. [Die Zeit, 20.04.1979, Nr. 17]
Blickt noch einmal auf das Foto der Auermann, grinst wissend und wieselt in die Küche. [Bild, 04.08.2000]
Zitationshilfe
„wieseln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wieseln>.

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