wilhelminisch

Worttrennungwil-hel-mi-nisch
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

die Regierungszeit Kaiser Wilhelms II. betreffend, in dieser Zeit üblich, für diese Zeit charakteristisch

Typische Verbindungen zu ›wilhelminisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›wilhelminisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›wilhelminisch‹

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Damals, in den letzten zwei Jahrzehnten des wilhelminischen Kaiserreichs, war es die Arbeiterklasse, die zu integrieren gewesen wäre.
Süddeutsche Zeitung, 16.01.2003
Die wilhelminische Politik wurde dadurch auch nach außen hin unkalkulierbar.
Die Zeit, 01.01.1990, Nr. 01
Und auch die Wilhelminische Popkultur nahm den antisemitischen Impuls bereitwillig auf.
Kurz, Robert: Schwarzbuch Kapitalismus, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 300
Der kolossale Kirchenbau aus der wilhelminischen Ära war schon der dritte Dom, der an dieser Stelle auf der Spreeinsel errichtet wurde.
o. A. [mh]: Berliner Dom. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1993]
Die staatlichen Rahmenbedingungen für den Buchhandel im Wilhelminischen Reich muteten zunächst günstig an.
Wittmann, Reinhard: Geschichte des deutschen Buchhandels. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1991], S. 3274
Zitationshilfe
„wilhelminisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wilhelminisch>, abgerufen am 03.04.2020.

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