willens

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungwil-lens (computergeneriert)
eWDG, 1977

Bedeutung

gehoben willens seingewillt sein, bereit sein, etw. zu tun
Beispiele:
er war willens, das Erbe anzutreten
ich bin nicht willens, auf den Vorschlag einzugehen, den Vertrag zu unterschreiben

Typische Verbindungen
computergeneriert

fähig scheinen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›willens‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Daran zu rütteln, sie in Frage zu stellen, ist auch die Union nicht willens.
Die Zeit, 17.01.1972, Nr. 03
Dennoch waren sie willens, den größten Teil der Lasten, die der Ausbau der europäischen Verteidigung verursachte, auf sich zu nehmen.
Freymond, Jacques: Die Atlantische Welt. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 19638
Im allgemeinen wiederholenden Unterricht vor dem Abitur sei sie heute willens die Romantik zu behandeln.
Johnson, Uwe: Ingrid Babendererde, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1985, S. 90
Mein lieber Freund, nicht wahr, Du bist noch willens, Dich einmal für Philosophie zu habilitieren?
Deussen, Paul: Mein Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 34080
Ob ich fähig und willens sei, ihn in einer halben Stunde zum Bahnhof zu fahren?
Schulze, Ingo: Neue Leben, Berlin: Berlin Verlag 2005, S. 145
Zitationshilfe
„willens“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/willens>, abgerufen am 20.06.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Willenlosigkeit
willenlos
Willen
Willemit
Wille
Willensakt
Willensanspannung
Willensäußerung
Willensbekundung
Willensbestimmung