Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

willens

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung wil-lens
eWDG

Bedeutung

gehoben willens seingewillt sein, bereit sein, etw. zu tun
Beispiele:
er war willens, das Erbe anzutreten
ich bin nicht willens, auf den Vorschlag einzugehen, den Vertrag zu unterschreiben

Typische Verbindungen zu ›willens‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›willens‹.

Verwendungsbeispiele für ›willens‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dennoch waren sie willens, den größten Teil der Lasten, die der Ausbau der europäischen Verteidigung verursachte, auf sich zu nehmen. [Freymond, Jacques: Die Atlantische Welt. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 19638]
Außerdem sei diese Regierung zu wirklichen Reformen gar nicht willens. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1996]]
Das ergibt sich ohnehin nur aus einer objektiven Beurteilung der eigenen Werke, und zu der seid ihr nicht in der Lage, weil nicht willens. [o. A.: DER GRÖSSEN-WAHN. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1986]]
Die privaten Banken sind der "FAZ" zufolge weiterhin nicht willens, zusätzliches Geld zu geben. [Die Zeit, 18.02.2008 (online)]
Doch nicht überall ist man willens, aus den Fehler zu lernen. [Die Zeit, 09.10.2006, Nr. 41]
Zitationshilfe
„willens“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/willens>.

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