Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

winkeln

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung win-keln
Wortbildung  mit ›winkeln‹ als Letztglied: abwinkeln · anwinkeln · einwinkeln
eWDG

Bedeutung

den Arm winkelnden Arm winkelartig beugen, anwinkeln
Beispiel:
er erhob sein Glas und winkelte dabei den Arm

Typische Verbindungen zu ›winkeln‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›winkeln‹.

Verwendungsbeispiele für ›winkeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bäuerlich, ungelenk, direkt, winkelt Arme, lässt Männer und Frauen tölpelhaft stolpern und straucheln, was sie lächerlich macht, aber auch liebenswert normal. [Süddeutsche Zeitung, 09.04.2001]
Als er eines Schutzmanns ansichtig wurde, warf er die Beine, winkelte die Arme an, hob den Kopf und brüstete sich mit sportlicher Haltung. [Die Zeit, 29.03.1974, Nr. 14]
Wenn ich es auch leicht gewinkelt und lässig zur Seite zu stellen hatte, durfte ich es dennoch nicht verrücken oder spielerisch bewegen. [Grass, Günter: Die Blechtrommel, Darmstadt: Luchterhand 1959, S. 950]
Unten auf der Seite liegt ein hübsches Model im Bikini auf dem Rücken und winkelt das rechte Bein an. [Die Zeit, 28.01.1999, Nr. 5]
Da winkelt die Nummer 1 gelassen seinen Untersatz ab und ist im Nichts der Rechtskurve verschwunden. [Die Welt, 11.12.2004]
Zitationshilfe
„winkeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/winkeln>.

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