winkeln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungwin-keln (computergeneriert)
Wortbildung mit ›winkeln‹ als Letztglied: ↗abwinkeln · ↗anwinkeln · ↗einwinkeln
eWDG, 1977

Bedeutung

den Arm winkelnden Arm winkelartig beugen, anwinkeln
Beispiel:
er erhob sein Glas und winkelte dabei den Arm

Typische Verbindungen
computergeneriert

Arm Arme Bein abwinkeln an anwinkeln einwinkeln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›winkeln‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bäuerlich, ungelenk, direkt, winkelt Arme, lässt Männer und Frauen tölpelhaft stolpern und straucheln, was sie lächerlich macht, aber auch liebenswert normal.
Süddeutsche Zeitung, 09.04.2001
Als er eines Schutzmanns ansichtig wurde, warf er die Beine, winkelte die Arme an, hob den Kopf und brüstete sich mit sportlicher Haltung.
Die Zeit, 29.03.1974, Nr. 14
Wenn ich es auch leicht gewinkelt und lässig zur Seite zu stellen hatte, durfte ich es dennoch nicht verrücken oder spielerisch bewegen.
Grass, Günter: Die Blechtrommel, Darmstadt: Luchterhand 1959, S. 950
Das äußere Bein ist bis zur Fußspitze völlig gestreckt, das Sitzbein stark gewinkelt.
Borrmann, Günter u. Mügge, Hans: Gerätturnen in der Schule, Berlin: Volk u. Wissen 1957, S. 210
Und dazu blies er die Backen auf, winkelte den linken Arm an und befühlte mit der rechten Hand die ansehnliche Wölbung seiner Muskeln.
Beckenbauer, Franz: Einer wie ich, München: Wilhelm Heyne Verlag 1977, S. 35
Zitationshilfe
„winkeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/winkeln>, abgerufen am 27.05.2019.

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