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wirren

Worttrennung wir-ren
Wortbildung  mit ›wirren‹ als Letztglied: verwirren
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

gehoben wirr durcheinander wogen

Typische Verbindungen zu ›wirren‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›wirren‹.

Verwendungsbeispiele für ›wirren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das schwirrte, wirrte, lärmte und schrie von den einzelnen Blocks, wo sich die Massen drängten, in allen Sprachen durcheinander. [Apitz, Bruno: Nackt unter Wölfen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1958], S. 338]
Die ontologischen, logischen und grammatischen Beziehungen waren durch die Jahrtausende durcheinander gewirrt und sind heute noch nicht entwirrt. [Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 5338]
Die Synthesizer stehen auf Bierkisten, etliche Meter Kabel wirren sich dazwischen. [Süddeutsche Zeitung, 15.01.2003]
Die Locken wirren sich unregelmäßig über den Kopf, glänzen in verschiedenen Tönen und Schattierungen und betonen sinnlich anmutende Fülle. [Die Welt, 13.06.2000]
Bald brodelte und wirrte es im Gelände um das Lager von marschierenden SS‑Gruppen und ratternden Lastautos. [Apitz, Bruno: Nackt unter Wölfen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1958], S. 292]
Zitationshilfe
„wirren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wirren>.

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