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wirtschaftsfeindlich

Grammatik Adjektiv
Worttrennung wirt-schafts-feind-lich
Wortzerlegung Wirtschaft -feindlich
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

abwertend die Belange der Wirtschaft nicht (genügend) beachtend

Typische Verbindungen zu ›wirtschaftsfeindlich‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›wirtschaftsfeindlich‹.

Verwendungsbeispiele für ›wirtschaftsfeindlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In den vergangenen drei Jahren verfielen sie in alte, eher wirtschaftsfeindliche Reflexe. [Die Welt, 20.09.2005]
Dennoch klagen die Bürger über zu hohe, ungerechte oder wirtschaftsfeindliche Steuern. [Die Zeit, 06.05.1999, Nr. 19]
Kritiker ziehen aus dem historischen Vergleich mit den modernen Produktionsverhältnissen wirtschaftsfeindliche Schlüsse. [Die Zeit, 23.03.1984, Nr. 13]
Und die Planungsbehörden möchten sich auf keinen Fall verdächtig machen, als wirtschaftsfeindlich zu gelten. [Süddeutsche Zeitung, 12.05.1999]
Die rot‑rote Koalitionsvereinbarung ist gewiss "kein großer Wurf", wie die IHK feststellt, aber so richtig wirtschaftsfeindlich sind die Beschlüsse auch nicht. [Der Tagesspiegel, 21.12.2001]
Zitationshilfe
„wirtschaftsfeindlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wirtschaftsfeindlich>.

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