Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

wispeln

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung wis-peln
eWDG

Bedeutung

wispern
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

wispeln Vb. ‘flüstern, wispern’, ahd. (h)wispalōn ‘flüstern, zischen, sausen’ (8. Jh.), mhd. wispel(e)n, mnd. mnl. wispelen ‘zischen, pfeifen, flüstern’, mit iterativem l-Suffix gebildetes schallnachahmendes Verb (s. auch wispern und winseln) zu der vielfach weitergebildeten, lautmalenden Grundform germ. *hwī̌- (s. wiehern).

Verwendungsbeispiele für ›wispeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hühnchen küßte den Maler und wispelte, im Tonfall von Kleinkindern, eine ebenso oberflächliche wie verstümmelte Bemerkung. [Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 917]
Zitationshilfe
„wispeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wispeln>.

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