wispeln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungwis-peln (computergeneriert)
eWDG, 1977

Bedeutung

wispern
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

wispeln Vb. ‘flüstern, wispern’, ahd. (h)wispalōn ‘flüstern, zischen, sausen’ (8. Jh.), mhd. wispel(e)n, mnd. mnl. wispelen ‘zischen, pfeifen, flüstern’, mit iterativem l-Suffix gebildetes schallnachahmendes Verb (s. auch ↗wispern und ↗winseln) zu der vielfach weitergebildeten, lautmalenden Grundform germ. *hwī̌- (s. ↗wiehern).

Verwendungsbeispiel
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hühnchen küßte den Maler und wispelte, im Tonfall von Kleinkindern, eine ebenso oberflächliche wie verstümmelte Bemerkung.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 917
Zitationshilfe
„wispeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wispeln>, abgerufen am 26.06.2019.

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