Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

wissenschaftsfeindlich

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung wis-sen-schafts-feind-lich
Wortzerlegung Wissenschaft -feindlich
eWDG

Bedeutung

gegen die exakten, objektiven Grundlagen und Methoden der Wissenschaft gerichtet
Beispiel:
eine wissenschaftsfeindliche Einstellung

Verwendungsbeispiele für ›wissenschaftsfeindlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das ist wissenschaftsfeindlich; einige Länder gehen daher mit dem Vergaberahmen mittlerweile eher kreativ um. [Die Zeit, 03.03.2008, Nr. 09]
Die Friedensaktivisten kritisieren, dass die Unis militärische Aufträge aus Angst vor Protesten geheim halten, das sei wissenschaftsfeindlich. [Die Zeit, 23.09.2013, Nr. 38]
Menschen, die sich Gedanken um ethische Fragen machen, seien deshalb nicht wissenschaftsfeindlich. [Der Tagesspiegel, 22.06.2001]
Schon die alte Sokratik kennt Strömungen, die man entschieden wissenschaftsfeindlich nennen muß. [Gigon, Olof: Das hellenische Erbe. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 8113]
Der Vatikan möchte zeigen, daß er durch den Galilei‑Prozeß zu Unrecht in den Verruf kam, wissenschaftsfeindlich und rückständig zu sein. [Die Zeit, 07.11.1980, Nr. 46]
Zitationshilfe
„wissenschaftsfeindlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wissenschaftsfeindlich>.

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