wissenschaftsfeindlich

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungwis-sen-schafts-feind-lich
WortzerlegungWissenschaft-feindlich
eWDG, 1977

Bedeutung

gegen die exakten, objektiven Grundlagen und Methoden der Wissenschaft gerichtet
Beispiel:
eine wissenschaftsfeindliche Einstellung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Klima

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›wissenschaftsfeindlich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das ist wissenschaftsfeindlich; einige Länder gehen daher mit dem Vergaberahmen mittlerweile eher kreativ um.
Die Zeit, 03.03.2008, Nr. 09
Menschen, die sich Gedanken um ethische Fragen machen, seien deshalb nicht wissenschaftsfeindlich.
Der Tagesspiegel, 22.06.2001
Schon die alte Sokratik kennt Strömungen, die man entschieden wissenschaftsfeindlich nennen muß.
Gigon, Olof: Das hellenische Erbe. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 8113
Man kann trefflich darüber streiten, wer daran schuld ist - die gesprächsunfähigen Linksradikalen, die reaktionären universitären Produktionsmittelbesitzer, die wissenschaftsfeindlichen Politiker oder die quantitätsversessenen Bürokraten.
Der Spiegel, 15.11.1982
Die Habilitation, letzter Qualifizierungsschritt auf dem Weg zur Professur, ist nach Auffassung von Ernst-Ludwig Winnacker "wissenschaftsfeindlich".
Süddeutsche Zeitung, 08.02.2000
Zitationshilfe
„wissenschaftsfeindlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wissenschaftsfeindlich>, abgerufen am 24.08.2019.

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