Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

wohlbegründet

Alternative Schreibung wohl begründet
Grammatik Adjektiv
Worttrennung wohl-be-grün-det ● wohl be-grün-det
Rechtschreibregel § 36 (2.2)
eWDG

Bedeutung

voll und ganz berechtigt
Beispiele:
eine wohlbegründete Auffassung, Ansicht (= eine gut begründete Auffassung, Ansicht)
sein Stolz, Misstrauen ist wohlbegründet (= gut begründet)

Verwendungsbeispiele für ›wohlbegründet‹, ›wohl begründet‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hier entsteht darum, in einem wohlbegründeten Sinne des Worts, die Soziologie selbst. [Freyer, Hans: Soziologie als Wirklichkeitswissenschaft, Leipzig u. a.: B.G. Teubner 1930, S. 161]
So schien es wohlbegründet, dass die Bauern an militärischen Übungen teilnehmen mussten; die meisten ließen es lustlos über sich ergehen. [Die Zeit, 24.04.2012, Nr. 17]
Und wenn man die Frage genauer überlegt, so wird man diese Freude wohlbegründet finden. [Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 – 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464]
Die Korrektur war also wohlbegründet und wird, hoffentlich, weiteres ungenaues Zitieren verhindern. [Süddeutsche Zeitung, 07.11.1995]
Nein, bisher hat man sich noch nicht endgültig geeinigt, weil die Zahlen – zum Teil wohlbegründet – immer wieder infrage gestellt werden. [Die Welt, 28.08.1999]
Zitationshilfe
„wohlbegründet“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wohlbegr%C3%BCndet>.

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