wohlbegründet

Alternative Schreibungwohl begründet
GrammatikAdjektiv
Worttrennungwohl-be-grün-det ● wohl be-grün-det
Rechtschreibregeln§ 36 (2.2)
eWDG, 1977

Bedeutung

voll und ganz berechtigt
Beispiele:
eine wohlbegründete Auffassung, Ansicht (= eine gut begründete Auffassung, Ansicht)
sein Stolz, Misstrauen ist wohlbegründet (= gut begründet)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ablehnung Angst Ansicht Argument Auffassung Ausnahme Bedenken Einwand Furcht Meinung Ruf Skepsis Sorge Standpunkt Urteil Verdacht Vermutung Vorschlag Zurückhaltung Überzeugung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›wohlbegründet‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So schien es wohlbegründet, dass die Bauern an militärischen Übungen teilnehmen mussten; die meisten ließen es lustlos über sich ergehen.
Die Zeit, 24.04.2012, Nr. 17
Hier entsteht darum, in einem wohlbegründeten Sinne des Worts, die Soziologie selbst.
Freyer, Hans: Soziologie als Wirklichkeitswissenschaft, Leipzig u. a.: B.G. Teubner 1930, S. 161
Die Korrektur war also wohlbegründet und wird, hoffentlich, weiteres ungenaues Zitieren verhindern.
Süddeutsche Zeitung, 07.11.1995
Und wenn man die Frage genauer überlegt, so wird man diese Freude wohlbegründet finden.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Sie sind noch viel mehr Intuition als wohlbegründete theoretische Hypothese oder genaue Technik.
Garin, Eugenio: Die Kultur der Renaissance. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 4863
Zitationshilfe
„wohlbegründet“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wohlbegründet>, abgerufen am 22.10.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Wohlbefinden
wohlbedacht
wohlauf
Wohlanständigkeit
wohlanständig
wohlbehäbig
Wohlbehagen
wohlbehalten
wohlbehütet
wohlbekannt