Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

wohlbewandert

Alternative Schreibung wohl bewandert
Grammatik Adjektiv
Worttrennung wohl-be-wan-dert ● wohl be-wan-dert
Rechtschreibregel § 36 (2.2)
eWDG

Bedeutung

Beispiel:
sie war wohlbewandert (= gut bewandert) in deutscher Geschichte

Verwendungsbeispiele für ›wohlbewandert‹, ›wohl bewandert‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Stets findet sich ein in vielen Dingen des hauptstädtischen Lebens wohlbewanderter Zeitgenosse, mit einem zu plaudern und den Kummer der Welt zu begießen. [Die Zeit, 04.02.1963, Nr. 05]
Vielleicht kannte Wassermann den Fall Wittgenstein, denn in Schlüsselromanen war er wohlbewandert. [Die Zeit, 30.01.1961, Nr. 05]
So wenigstens dachte ich und wurde durch das Freudengeschrei meines bis dahin lautlosen, in der Gegend zweifellos wohlbewanderten Esels in dieser Ansicht wesentlich bestärkt. [Ehlers, Otto Ehrenfried: Im Osten Asiens, Berlin: Paetel 1913 [1900], S. 57]
Dante war schon um 1295 in der lateinischen Rhetorik und Poetik wohlbewandert. [Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 348]
Diem war in der griechischen Geschichte wohlbewandert. [Süddeutsche Zeitung, 16.01.1997]
Zitationshilfe
„wohlbewandert“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wohlbewandert>.

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