wohlwollend

GrammatikAdjektiv
Worttrennungwohl-wol-lend (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Wohlwollen zeigend, erkennen lassend

Thesaurus

Synonymgruppe
gutgesinnt · ↗gütig · ↗verständnisvoll · ↗wohlgesinnt · wohlwollend  ●  wohlsinnig  schweiz. · affektioniert  geh., franz., lat. · ↗geneigt  geh. · ↗gewogen  geh. · ↗hold  geh., veraltend · wohlgesonnen  ugs. · ↗wohlmeinend  geh. · ↗zugetan  geh.
Assoziationen
Synonymgruppe
entgegenkommend · ↗gefällig · ↗gnädig · ↗großherzig · ↗großmütig · ↗gütig · ↗kulant · ↗mild · ↗milde · ↗sanftmütig  ●  wohlwollend  Hauptform · ↗huldvoll (oft ironisch)  geh., veraltend
Assoziationen
Synonymgruppe
entgegenkommend · ↗gut gesinnt · ↗liebenswürdig · ↗wohlgesinnt · wohlwollend
Assoziationen
Synonymgruppe
entgegenkommend · ↗freundlich · ↗gesellig · ↗soziabel · ↗umgänglich · ↗verträglich · wohlwollend  ●  ↗leutselig  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›wohlwollend‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Begleitung Beobachter Berichterstattung Betrachter Betrachtung Beurteiler Desinteresse Despot Duldung Gleichgültigkeit Hegemon Herablassung Interpretation Kenntnisnahme Kopfnicken Nachsicht Neutralität Nicken Prüfung Schulterklopfen Vernachlässigung begutachten durchaus gegenüberstehen hinwegsehen klopfen nicken prüfen verständnisvoll überaus

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›wohlwollend‹.

Verwendungsbeispiele für ›wohlwollend‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man begleite wohlwollend das Engagement privater Investoren, sagte Ebel lediglich.
Der Tagesspiegel, 30.01.2001
Die chinesischen Revolutionäre waren in Japan nicht nur wohlwollend geduldet, sondern sie fanden dort auch Unterstützung für ihre Ziele.
Franke, Wolfgang: Chinesische Revolution. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 19461
Er war ein ebenso wohlwollender wie strenger Herr; er hätte es für pflichtvergessen gehalten, nicht so unerbittlich zu regieren.
Die Zeit, 02.09.1960, Nr. 36
Als er sich an der Frau zu schaffen machte, glaubte man ihm wohlwollend den Mord.
Canetti, Elias: Die Blendung, München: Hanser 1994 [1935], S. 326
Auch diesem letzten Unternehmen kam die sächsische Regierung wohlwollend entgegen.
Wundt, Wilhelm: Erlebtes und Erkanntes. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1921], S. 2044
Zitationshilfe
„wohlwollend“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wohlwollend>, abgerufen am 23.01.2020.

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