wortbrüchig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungwort-brü-chig
GrundformWortbruch
eWDG, 1977

Bedeutung

sein Versprechen nicht erfüllend, sein Ehrenwort nicht haltend
Beispiel:
er hatte sich zunächst einverstanden erklärt, wurde dann aber wortbrüchig

Thesaurus

Synonymgruppe
fragwürdig · ↗unglaubwürdig · ↗unsolide · ↗unzuverlässig · wortbrüchig  ●  ↗windig  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Kanzler Überfall

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›wortbrüchig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Können die ums Wohlwollen der westlichen Welt bemühten Chinesen jetzt noch wortbrüchig werden?
Süddeutsche Zeitung, 23.04.1998
Da nimmt sich der wortbrüchige Mann, der sich nicht einmal von einer Sterbenden verabschieden darf, sonderbar wahrhaftig aus.
Die Zeit, 23.03.2005, Nr. 13
Als L. aber auch gegen Herakles wortbrüchig wurde, erschlug ihn dieser.
o. A.: L. In: Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1906], S. 44764
Diejenigen, die ihre Meinung wechseln und wortbrüchig werden, gelten als modern und vernünftig.
Bild, 13.10.2003
Zitationshilfe
„wortbrüchig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wortbrüchig>, abgerufen am 22.04.2019.

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