wundergläubig

GrammatikAdjektiv
Worttrennungwun-der-gläu-big
WortzerlegungWunder-gläubig
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

an Wunder glaubend

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie kann man anders in einer so leidenschaftlichen, unsicheren und gefährlichen Wirklichkeit leben, denn wundergläubig?
Fleck, Ludwik: Entstehung und Entwicklung einer wissenschaftlichen Tatsache, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1935], S. 38
Was seine Religiosität betraf, so galt der König als wundergläubig.
Der Tagesspiegel, 16.08.1999
So obskur solches Herumdoktern erscheint, unter wundergläubigen Sportlern macht es schnell die Runde.
Die Zeit, 12.09.1997, Nr. 38
Eine irrationale Zuversicht brach sich Bahn, die wundergläubige Vorstellung setzte sich fest, nun werde alles besser werden.
Der Spiegel, 31.01.1983
Mit dieser Tatsache hofft man, töricht und wundergläubig, wie man ist, den Mann zum hochherzigen Erlaß der Steuerschuld zu bringen.
Lehmann, Arthur-Heinz: Mensch, sei positiv dagegen!, Dresden: Heyne 1939 [1939], S. 12
Zitationshilfe
„wundergläubig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wundergläubig>, abgerufen am 17.10.2019.

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