wundermild

GrammatikAdjektiv
Worttrennungwun-der-mild
Wortzerlegungwunder-mild
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

überaus, ungewöhnlich mild, freundlich

Verwendungsbeispiele für ›wundermild‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein mitleidiger Gast, der bei dem Wirte wundermild zur Kur weilt, sieht herüber.
Tucholsky, Kurt: Das Wirtshaus im Spessart. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1927], S. 20546
Aber klingt nicht wenigstens die jüngste Heimsuchung phonetisch wundermild und zart, mitten im krachenden konsonantischen Umfeld einer harten Sprache?
Süddeutsche Zeitung, 02.04.2001
Mit gleichem Fug könnte man darüber disputieren, ob es verstattet sei, an einem wundermilden Frühlingstag ohne Kopfbedeckung an die frische Luft zu gehen.
Reimann, Hans: Vergnügliches Handbuch der Deutschen Sprache, Düsseldorf: Econ-Verl. 1964 [1931], S. 285
Zitationshilfe
„wundermild“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wundermild>, abgerufen am 10.04.2020.

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