Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

wurlen

Worttrennung wur-len
Wortbildung  mit ›wurlen‹ als Letztglied: Gewurl · Gewurle
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

besonders bayrisch, österreichisch, mundartlich
1.
durcheinander laufen, wimmeln
2.
geschäftig arbeiten

Verwendungsbeispiele für ›wurlen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Rund um die Standlfrau in der Fußgängerzone wurlt und quirlt es und schiebt sich in allen Richtungen durcheinander. [Süddeutsche Zeitung, 30.08.1995]
Und damals, da wurlte und brodelte es unten in der Flasche schon lange, doch oben wollte der Wasserstoff nicht brennen. [Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 18330]
Das Leben wurlt in der Stadt, auf den Märkten, Kinder spielen auf der Straße und auf den Treppen der Altstadt. [Süddeutsche Zeitung, 07.07.2001]
Tief unten wurlt der Garmischer Kessel, Zugspitze und Wetterstein auf der einen, Pürschling und Klammspitze auf der anderen Seite fesseln den Blick. [Süddeutsche Zeitung, 15.10.1998]
Es wurlt nur so von Tieren auf dieser Erde, mehr als eineinhalb Millionen Arten kennt man – bis heute jedenfalls – beim Namen. [Süddeutsche Zeitung, 05.11.1999]
Zitationshilfe
„wurlen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wurlen>.

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