wutschäumend

Worttrennungwut-schäu-mend
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

außer sich vor Wut, größte Wut erkennen lassend

Verwendungsbeispiele für ›wutschäumend‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist vielmehr die wutschäumende Mitte, über die man sich Gedanken machen muss.
Die Zeit, 02.11.2009, Nr. 44
Der Staat reagiert nicht mehr so wutschäumend, er belohnt vielmehr Aussteiger mit großzügiger Behandlung.
Süddeutsche Zeitung, 25.11.1996
Jetzt fingen die wutschäumenden britischen Diplomaten in Buenos Aires an, Botschaftsdokumente zu verbrennen.
Die Zeit, 24.04.1987, Nr. 18
An einen Stuhl gefesselt vorn an der Rampe mit dem Rücken zum Orchestergraben erstechen sie wutschäumend oder angstschlotternd den tollen Täter.
Die Welt, 29.01.2002
Er schimpfte auf Wilson und Clemenceau und die Engländer, warf sich auf die Soziologie, lernte Esperanto, tobte wutschäumend gegen Zölle, Steuern und bürokratische Tyrannei.
Knittel, John: Via Mala, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1957 [1934], S. 276
Zitationshilfe
„wutschäumend“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wutsch%C3%A4umend>, abgerufen am 23.01.2020.

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