zartblau

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungzart-blau (computergeneriert)
Wortzerlegungzartblau
eWDG, 1977

Bedeutung

schwach blau
Beispiel:
der zartblaue Himmel des Vorfrühlings

Typische Verbindungen
computergeneriert

Himmel

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zartblau‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ihm fallen die Augen zu, so dass ich die zartblauen Adern auf seinen Lidern sehen kann.
Süddeutsche Zeitung, 13.09.2002
Draußen dämmert es, ein zartblauer Abend, drinnen reden sich die Rentner in Rage.
Der Tagesspiegel, 10.09.2004
Sie hielt einen Pompadour in ihren beiden weißen und zartblau geäderten Händen.
Mann, Thomas: Buddenbrooks, Frankfurt a. M.: Fischer 1989 [1901], S. 236
Nach einer halben Stunde tauchten die braunen Mauern von Eger auf, tief in den zartblauen Himmel schneidend.
Huch, Ricarda: Der Dreißigjährige Krieg, Wiesbaden: Insel-Verl. 1958 [1914], S. 734
Der Lampenschein, leicht gedämpft durch einen zartblauen Schleier, der die Gesichter blaß machte, beleuchtete die drei Schwestern, die ungleichen Schwestern.
Frapan, Ilse: Arbeit. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1903], S. 5257
Zitationshilfe
„zartblau“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zartblau>, abgerufen am 20.11.2019.

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