zerrupfen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungzer-rup-fen (computergeneriert)
eWDG, 1977

Bedeutung

etw. zerpflücken, zerreißen
Beispiele:
Papier, Werg, Gras zerrupfen
das Kind hat die Puppe arg zerrupft

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gabel

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zerrupfen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch von ihr wird er sich, selbst als Verlierer, nicht zerrupfen lassen.
Die Zeit, 11.03.1983, Nr. 11
So wird also auch diese Untersuchung wieder zerrupft, vertagt und zerredet, bis sich kaum noch jemand dafür interessiert.
Die Welt, 13.07.2000
Ich nehme den kleinen Stapel vom Tisch und zerrupfe die liebevoll beschriebenen Blätter.
Süddeutsche Zeitung, 24.05.2004
Farid riss einen Grashalm aus und zerrupfte ihn in winzige Stücke.
Funke, Cornelia: Tintenherz, Hamburg: Cecilie Dressler Verlag 2003, S. 435
Er gehört nicht zu jener Sorte von Männern, die das zarte Gebäck plündern, zerrupfen, zerfleddern, bis nur noch Krümel auf Teller und Tischtuch bleiben.
Venske, Regula: Marthes Vision, Frankfurt am Main: Eichborn Verlag 2006, S. 193
Zitationshilfe
„zerrupfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zerrupfen>, abgerufen am 19.08.2019.

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