zerstampfen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung zer-stamp-fen
Grundformstampfen
eWDG

Bedeutung

etw. stampfend zerkleinern
Beispiele:
Körner in einem Mörser zerstampfen
Pferde zerstampfen (= zertrampeln) den Rasen
ein zerstampfter Weg

Thesaurus

Synonymgruppe
treten (auf) · zerstampfen · zertrampeln · zertreten  ●  in Klump treten  ugs. · kaputttrampeln  ugs. · kaputttreten  ugs.

Typische Verbindungen zu ›zerstampfen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zerstampfen‹.

Verwendungsbeispiele für ›zerstampfen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jetzt endlich zerstampft sie ihr altes Leben, jetzt lässt sie sich anstecken von der Energie dieser coolen Mädels. [Die Zeit, 28.09.2006, Nr. 40]
Die Zeit eilt über ihn hinweg, stößt ihn beiseite oder zerstampft ihn mit ihren ehernen Füßen. [Schalcher, Traugott: Die Reklame der Straße, Wien: C. Barth 1927, S. 5]
Ich schliefe gut, wenn Frankreich zerstampft würde – früher hätte ich das nie für möglich gehalten. [Tucholsky, Kurt: An Hedwig Müller, 17.04.1935. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1935], S. 16456]
Für die Untersuchung müssen die Wissenschaftler Scherbenteile zu Pulver zerstampfen, um die gesuchten Fette herauslösen zu können. [Der Tagesspiegel, 10.11.2003]
Ich kratzte die ersten Knospen von den Zweigen, zerstampfte sie zu Mus. [Hahn, Ulla: Unscharfe Bilder, München: Deutsche Verlags-Anstalt 2003, S. 229]
Zitationshilfe
„zerstampfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zerstampfen>.

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