zubauen

GrammatikVerb
Worttrennungzu-bau-en
Wortzerlegungzu-bauen1
eWDG, 1977

Bedeutungen

1.
einen freien Platz, ein Stück Land durch Errichtung von Gebäuden ausfüllen, verbauen
Beispiel:
das Gebiet zwischen beiden Städten wird bald zugebaut sein
2.
umgangssprachlich eine Öffnung, Tür, ein Fenster mit Gegenständen verstellen
Beispiel:
bau uns mit deinen Kisten nicht die Tür zu!

Thesaurus

Synonymgruppe
anbauen · ↗anfügen · baulich erweitern · den Bau vergrößern · ↗hinzubauen · zubauen
Synonymgruppe
bebauen · zubauen  ●  ↗verbauen  auch figurativ

Typische Verbindungen
computergeneriert

Fenster Fläche Freifläche Grünfläche Hotel Küste Lücke Strand Wiese Wohnhaus aus bauen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zubauen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Klar war, wenn man so ein anormales, blasphemisches Objekt hat, kann man es nicht einfach zubauen.
Der Tagesspiegel, 10.11.2000
Außerdem werde somit das letzte öffentliche Grün in der Umgebung zugebaut.
Süddeutsche Zeitung, 10.02.1998
Dann öffnete sich die Tür auf einen langgedeckten Tisch, mit Gaben gefüllt und zugebaut.
Winckler, Josef: Der tolle Bomberg, Rudolstadt: Greifenverl. [1956] [1922], S. 276
Manchmal war dieses Gehöft nur auf drei Seiten, manchmal auf allen vier Seiten zugebaut.
Harmjanz, Heinrich: Ostpreußische Bauern, Königsberg: Reichsnährstand Verl. Ges. 1939 [1938], S. 21
Diese Lücke zuzubauen, will diese Schrift versuchen, die sich zugleich auch die Aufgabe stellt, die Vorarbeiten für eine künftige Werbewissenschaft zu übernehmen.
Schultze-Pfaelzer, Gerhard: Propaganda, Agitation, Reklame, Berlin: Stilke 1923, S. 41
Zitationshilfe
„zubauen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zubauen>, abgerufen am 07.12.2019.

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