zubuttern

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungzu-but-tern
eWDG, 1977

Bedeutung

salopp (zu jmds. Unterstützung) Geldmittel beisteuern, zuschießen
Beispiel:
während seines Studiums, für die Anschaffungen der jungen Eheleute buttern die Eltern noch kräftig zu
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

zubuttern Vb. ‘dazugeben, zuschießen’. Das Verb ist eine volksetymologische Umdeutung (19. Jh.) von nd. tobōten ‘zuschießen’, eigentlich ‘zubessern’, zu nd. bōten, hd. ↗büßen (s. d.) im alten Sinne von ‘gut, von Nutzen sein, gutmachen, bessern’.

Thesaurus

Synonymgruppe
(Geld) nachschießen · ↗(Geld) zuschießen · als Zuschuss zahlen · ↗beischießen · ↗beisteuern · zubuttern  ●  ↗(noch etwas) drauflegen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

buttern jährlich kräftig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zubuttern‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach dem Muster der Großen Koalition hätte man jeweils einfach Geld zugebuttert.
Der Tagesspiegel, 15.10.2001
Wal Mart verdient kein Geld, sondern buttert jährlich einige hundert Millionen DM zu.
Süddeutsche Zeitung, 13.11.2000
Für die Beleuchtung allein mußte die Stadt zusätzlich 600000 Mark zubuttern.
Die Zeit, 09.03.1979, Nr. 11
Seit drei Jahren habe die Familie zubuttern müssen, um hohe operative Verluste auszugleichen, heißt es aus der Geschäftsleitung.
Die Welt, 25.11.1999
Der Staat buttert für Lebensmittel, Mieten, Energie jedes Jahr mehr zu.
Bild, 09.02.1999
Zitationshilfe
„zubuttern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zubuttern>, abgerufen am 21.03.2019.

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