zubuttern

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung zu-but-tern
eWDG

Bedeutung

salopp (zu jmds. Unterstützung) Geldmittel beisteuern, zuschießen
Beispiel:
während seines Studiums, für die Anschaffungen der jungen Eheleute buttern die Eltern noch kräftig zu
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

zubuttern Vb. ‘dazugeben, zuschießen’. Das Verb ist eine volksetymologische Umdeutung (19. Jh.) von nd. tobōten ‘zuschießen’, eigentlich ‘zubessern’, zu nd. bōten, hd. büßen (s. d.) im alten Sinne von ‘gut, von Nutzen sein, gutmachen, bessern’.

Thesaurus

Synonymgruppe
(Geld) zuschießen · als Zuschuss zahlen · beischießen · beisteuern  ●  (Geld) nachschießen  fachspr., juristisch · (noch etwas) drauflegen  ugs. · zubuttern  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›zubuttern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wal Mart verdient kein Geld, sondern buttert jährlich einige hundert Millionen DM zu. [Süddeutsche Zeitung, 13.11.2000]
Nach dem Muster der Großen Koalition hätte man jeweils einfach Geld zugebuttert. [Der Tagesspiegel, 15.10.2001]
Für die Beleuchtung allein mußte die Stadt zusätzlich 600000 Mark zubuttern. [Die Zeit, 09.03.1979, Nr. 11]
Seit Ablauf der Modellversuch‑Phase, in der auch der Bund noch zubutterte, teilen sich Stadt und Land die laufenden Kosten. [Die Zeit, 21.03.1986, Nr. 13]
Auch die Bischöfe waren gezwungen, für den „Merkur“, der mit 63000 verkauften Stück noch schlechter im Rennen lag, kräftig zuzubuttern. [Die Zeit, 26.10.1979, Nr. 44]
Zitationshilfe
„zubuttern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zubuttern>.

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