zuerkennen

GrammatikVerb · erkannte zu, hat zuerkannt
Aussprache
Worttrennungzu-er-ken-nen
Wortbildung mit ›zuerkennen‹ als Erstglied: ↗Zuerkennung
eWDG, 1977

Bedeutung

jmdm., einer Sache (durch rechtsgültiges Urteil) etw. zusprechen
Gegenwort zu aberkennen
Beispiele:
jmdm. einen Preis, das Recht, Verdienst zuerkennen
einer Sache Bedeutung, einen bestimmten Wert zuerkennen
Jura jmdm. eine Entschädigung zuerkennen

Thesaurus

Synonymgruppe
(einen Preis) verleihen · ↗erteilen · ↗vergeben · zuerkennen · ↗zusprechen
Synonymgruppe
anerkennen · ↗einräumen · ↗erlauben · ↗konzedieren · ↗zubilligen · zuerkennen · ↗zugestehen  ●  ↗gestatten  geh.
Assoziationen
Antonyme
  • zuerkennen
Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Auszeichnung Beobachterstatus Ehrenpreis Ehrentitel Flüchtlingsstatus Fraktionsstatus Friedensnobelpreis Förderpreis Gemeinnützigkeit Gesamtwerk Goldmedaille Hauptpreis Jury Kandidatenstatus Kunstpreis Lebenswerk Literaturnobelpreis Literaturpreis Medizin-Nobelpreis Nobelpreis Prädikat Schadenersatz Schadensersatz Schmerzensgeld Sonderstatus Staatsangehörigkeit Staatsbürgerschaft Staatspreis Status erkennen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zuerkennen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Jury hatte ihm allerdings nur einen zweiten Preis zuerkannt, einen ersten Platz vergab sie nicht.
Die Welt, 16.11.2001
Kurzum, es wurden der Kirche wieder alle jene Rechte zuerkannt, die in der kirchlichen Gesetzgebung enthalten sind.
o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 10010
Auch anderwärts wird dem weiblichen Partner der soziale Rang des männlichen Partners von der gesamten Gruppe ohne weiteres zuerkannt.
Natzmer, Gert von: Tierstaaten und Tiergesellschaften, Berlin: Safari-Verl. 1967, S. 226
Doch das hat man nicht getan, erst nach dem Ende der Kämpfe erkennt man mir den Preis zu.
Die Zeit, 30.10.1964, Nr. 44
Als eine besondere Frömmigkeit, die ihm zuerkannt und vorbehalten ist, hat es nie gegolten.
Baeck, Leo: Das Wesen des Judentums, Frankfurt a. M.: Kauffmann 1932 [1905], S. 34
Zitationshilfe
„zuerkennen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zuerkennen>, abgerufen am 18.10.2019.

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