zufassen

GrammatikVerb · fasst zu, fasste zu, hat zugefasst
Aussprache
Worttrennungzu-fas-sen
Wortzerlegungzu-fassen
eWDG, 1977

Bedeutung

fest nach einer Sache, jmdm. fassen, zupacken
Beispiele:
ehe ich zufassen konnte, hatte er sich zur Seite gewandt und war weggerannt
umgangssprachlichwenn sie mit zufassen (= mithelfen), werden wir um so schneller fertig
umgangssprachlicher war es gewohnt, bei körperlicher Arbeit kräftig zuzufassen

Typische Verbindungen
computergeneriert

fassen fest hart kräftig ruhig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zufassen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn aber einige Namen immer wieder auftauchen, fasst man natürlich zu.
Süddeutsche Zeitung, 22.12.2003
Wenn es notwendig wird, kann man danach auch in dieser Weise kräftig zufassen.
Reklame-Praxis, 1928, Nr. 6, Bd. 4
Ich kann nur empfehlen: Zugefaßt, frisch ans Werk, jede Minute ist kostbar.
Tucholsky, Kurt: Das leere Schloß. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1920]
Ich brachte also das Zeug in Bewegung, drehte dann den Löffel in entgegengesetzte Fahrt und faßte zu.
Luckner, Felix von: Seeteufel, Herford: Kohler 1966 [1921], S. 38
Wenn irgendwo etwas faul ist, soll er energisch und fest zufassen und schnell für Klärung der Sache sorgen.
Volkland, Alfred: Überall gern gesehen. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1941], S. 22912
Zitationshilfe
„zufassen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zufassen>, abgerufen am 15.12.2019.

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