zugleiten

GrammatikVerb
Worttrennungzu-glei-ten
Wortzerlegungzu-gleiten
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
in Richtung auf jmdn., etw. gleiten
2.
sich gleitend schließen

Typische Verbindungen
computergeneriert

aufeinander gleiten langsam

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zugleiten‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Stumpf und matt gleiten sie auf ihrem Weg dem Ende zu.
Die Zeit, 14.11.1986, Nr. 47
Es ergoß sich über den sandigen Damm und glitt auf die Stadt zu.
Süddeutsche Zeitung, 11.09.2004
Auch von der Seite meiner Mutter glitt eine Schale mit bräunlichem Apfelmus auf mich zu.
Lenz, Siegfried: Deutschstunde, Hamburg: Hoffmann u. Campe 1997 [1968], S. 191
Man weiß kein Mittel dagegen, und so sieht sich der Kranke bei klaren Sinnen unaufhaltsam dem Abgrund der ewigen Nacht zugleiten.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Gervaise aber war von neuem eingeschlafen und ihren Träumen zugeglitten.
Kolb, Annette: Die Schaukel, Frankfurt a. M.: Fischer 1960 [1934], S. 140
Zitationshilfe
„zugleiten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zugleiten>, abgerufen am 07.12.2019.

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