Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

zuknöpfen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung zu-knöp-fen
Wortzerlegung zu- knöpfen
Wortbildung  mit ›zuknöpfen‹ als Grundform: zugeknöpft
eWDG

Bedeutung

die geöffneten Knöpfe von etw. (wieder) zumachen
in gegensätzlicher Bedeutung zu aufknöpfen
Beispiele:
sich [Dativ] den Mantel, das Kleid zuknöpfen
er hatte seine Weste schief zugeknöpft
übertragen
Beispiel:
umgangssprachlichein Mann mit zugeknöpften Taschen (= ein geiziger Mann)

Typische Verbindungen zu ›zuknöpfen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zuknöpfen‹.

Verwendungsbeispiele für ›zuknöpfen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man zieht sich das dicke Fell über die Ohren und knöpft es obendrein zu? [Lehmann, Arthur-Heinz: Mensch, sei positiv dagegen!, Dresden: Heyne 1939 [1939], S. 113]
Als sie aufsteht, kommt er unter ihren Röcken hervor und knöpft sich die Hose zu. [Merian, Svende: Der Tod des Märchenprinzen, Hamburg: Buntbuch-Verl. 1980 [1980], S. 155]
Die Frau knöpft ihm den Mantel zu, und sie gehen nach Hause. [Die Zeit, 15.03.2006, Nr. 11]
Warum knöpften gerade dicke Männer sie immer nicht ordentlich zu? [Die Zeit, 04.12.1964, Nr. 49]
Oder hat er nur einen Fuß darauf gesetzt, um seine hautenge neue Jeans besser zuknöpfen zu können? [Süddeutsche Zeitung, 22.05.1996]
Zitationshilfe
„zuknöpfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zukn%C3%B6pfen>.

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