zuknöpfen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungzu-knöp-fen (computergeneriert)
Wortbildung mit ›zuknöpfen‹ als Grundform: ↗zugeknöpft
eWDG, 1977

Bedeutung

die geöffneten Knöpfe von etw. (wieder) zumachen
Gegenwort zu aufknöpfen
Beispiele:
sich [Dativ] den Mantel, das Kleid zuknöpfen
er hatte seine Weste schief zugeknöpft
übertragen
Beispiel:
umgangssprachlich ein Mann mit zugeknöpften Taschen (= ein geiziger Mann)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bluse Hals Hemd Hose Jacke Jackett Kleid Knopf Kragen Mantel Rock Sakko Tasche Weste aufstehen knöpfen ordentlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zuknöpfen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Frau knöpft ihm den Mantel zu, und sie gehen nach Hause.
Die Zeit, 15.03.2006, Nr. 11
Als sie aufsteht, kommt er unter ihren Röcken hervor und knöpft sich die Hose zu.
Merian, Svende: Der Tod des Märchenprinzen, Hamburg: Buntbuch-Verl. 1980 [1980], S. 155
Man zieht sich das dicke Fell über die Ohren und knöpft es obendrein zu?
Lehmann, Arthur-Heinz: Mensch, sei positiv dagegen!, Dresden: Heyne 1939 [1939], S. 113
Sie knöpfte ihm den Mantel zu, den er bisher offen getragen hatte, und zupfte an seinem Schal.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 369
Zugeknöpft, in ironischem Unterton, der oft arrogant wirkte, gab er sich.
Die Welt, 07.04.2004
Zitationshilfe
„zuknöpfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zuknöpfen>, abgerufen am 25.03.2019.

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