zunähen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungzu-nä-hen
eWDG, 1977

Bedeutung

ein Loch, besonders in der Kleidung, durch Nähen zumachen
Beispiele:
ein Loch, einen Riss (im Ärmel, in der Hose) zunähen
die kleine Schwester hatte ihm aus Spaß die Hosenbeine zugenäht
salopp, derb verdammt und zugenäht!, verflucht und zugenäht! (= drückt Ärger, Unwillen aus)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Arzt Bauch Faden Flüchtling Geburt Haut Häftling Lippe Mund Nadel Protest Stich Tasche Wunde aufschneiden füllen nähen wieder Ärmel Öffnung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zunähen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Öffnung der Kissen nähte meine Oma dann mit der Hand zu.
Süddeutsche Zeitung, 20.11.2004
Dann nähte ihn die Alte in aller Geschwindigkeit wieder zu, daß er nichts merkte und sich nicht einmal regte.
Die Zeit, 17.07.2003, Nr. 30
Das Hähnchen zunähen, in dem Öl anbraten und in gut einer Stunde langsam gar werden lassen.
Schwarz, Peter-Paul (Hg.), Gepflegte Gastlichkeit, Wiesbaden: Falken-Verl. Sicker 1967, S. 123
Um sie zu erfüllen, wurde der Balg des getöteten Tieres innen mit rotem Gold ausgefüllt, danach zugenäht und aufgerichtet und außen mit Gold umhüllt.
Röhrich, Lutz: Hülle. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 28931
Die Rückenhaut wird wieder zusammengenäht, das Geflügel gefüllt, fertig zugenäht und gebraten.
o. A.: Wir kochen gut, Leipzig: Verl. für d. Frau 1968 [1963], S. 378
Zitationshilfe
„zunähen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zunähen>, abgerufen am 19.06.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
zunageln
Zunächstliegende
zunächst
Zumutung
zumuten
Zunahme
Zuname
Zündanlage
zündbar
Zündbatterie