Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

zunähen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung zu-nä-hen
Wortzerlegung zu- nähen
eWDG

Bedeutung

ein Loch, besonders in der Kleidung, durch Nähen zumachen
Beispiele:
ein Loch, einen Riss (im Ärmel, in der Hose) zunähen
die kleine Schwester hatte ihm aus Spaß die Hosenbeine zugenäht
salopp, derbverdammt und zugenäht!, verflucht und zugenäht! (= drückt Ärger, Unwillen aus)

Typische Verbindungen zu ›zunähen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zunähen‹.

Verwendungsbeispiele für ›zunähen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Öffnung der Kissen nähte meine Oma dann mit der Hand zu. [Süddeutsche Zeitung, 20.11.2004]
Maj soll sich eher den Mund zunähen, als über Politik oder Religion zu reden. [Süddeutsche Zeitung, 24.08.2002]
Dann nähte ihn die Alte in aller Geschwindigkeit wieder zu, daß er nichts merkte und sich nicht einmal regte. [Die Zeit, 17.07.2003, Nr. 30]
Soll man Patienten aufschneiden, nichts tun und sie wieder zunähen? [Süddeutsche Zeitung, 03.12.2002]
Das Hähnchen zunähen, in dem Öl anbraten und in gut einer Stunde langsam gar werden lassen. [Schwarz, Peter-Paul (Hg.), Gepflegte Gastlichkeit, Wiesbaden: Falken-Verl. Sicker 1967, S. 123]
Zitationshilfe
„zunähen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zun%C3%A4hen>.

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