zunageln

GrammatikVerb
Worttrennungzu-na-geln (computergeneriert)
eWDG, 1977

Bedeutung

etw. vernageln
Beispiele:
eine Kiste, einen Sarg zunageln
die Fenster waren (mit Brettern) zugenagelt

Typische Verbindungen
computergeneriert

Brett Fenster Kiste Laden Sarg Schaufenster Spanplatte Tür nageln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zunageln‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die DDR hatte ihn erst mit dicker Ölfarbe gemeuchelt und dann mit Platten zugenagelt.
Der Tagesspiegel, 17.05.2005
Zu allem Ärger werden plötzlich auch noch die Löcher zugenagelt.
Süddeutsche Zeitung, 07.06.2002
Die Arbeit werde ich erst los, wenn man mich zugenagelt hat.
Die Zeit, 22.04.1977, Nr. 17
Nichts zu machen, das Ding steht über, und so nagelt sie sich damit die Tür vor der Nase zu.
konkret, 1984
Zum Schluß wurde die Kiste von einigen Jungen zugenagelt und auf einen kleinen Wagen geladen.
Brumme, Gertrud-Marie: Muttersprache im Kindergarten, Berlin: Volk u. Wissen 1981 [1966], S. 177
Zitationshilfe
„zunageln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zunageln>, abgerufen am 15.11.2018.

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