Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

zunageln

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung zu-na-geln
eWDG

Bedeutung

etw. vernageln
Beispiele:
eine Kiste, einen Sarg zunageln
die Fenster waren (mit Brettern) zugenagelt

Typische Verbindungen zu ›zunageln‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zunageln‹.

Verwendungsbeispiele für ›zunageln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die DDR hatte ihn erst mit dicker Ölfarbe gemeuchelt und dann mit Platten zugenagelt. [Der Tagesspiegel, 17.05.2005]
Zu allem Ärger werden plötzlich auch noch die Löcher zugenagelt. [Süddeutsche Zeitung, 07.06.2002]
Die Arbeit werde ich erst los, wenn man mich zugenagelt hat. [Die Zeit, 22.04.1977, Nr. 17]
Nichts zu machen, das Ding steht über, und so nagelt sie sich damit die Tür vor der Nase zu. [konkret, 1984]
Als sie am Abend ihrem Mann davon erzählt, nagelte er das Guckloch zu. [Die Zeit, 03.08.2009, Nr. 31]
Zitationshilfe
„zunageln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zunageln>.

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