zurückerinnern

GrammatikVerb · reflexiv
Aussprache
Worttrennungzu-rück-er-in-nern
Wortzerlegungzurück-erinnern
eWDG, 1977

Bedeutung

sich etw. seit langem Vergangenes ins Gedächtnis rufen
Beispiele:
so weit ich mich zurückerinnern (= erinnern) kann, ist das so gewesen
Man muß sich zurückerinnern, um anhand des damaligen Standes der Physik Bedeutung und Gewicht des Experiments ... zu verstehen [Urania1972]

Thesaurus

Synonymgruppe
zurückblicken · ↗zurückdenken · zurückerinnern · ↗zurückschauen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Kindheit Wehmut daran erinnern gern gerne lange ungern wehmütig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zurückerinnern‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dazu müssen sie sich nicht bis in die Antike zurückerinnern.
Die Zeit, 15.07.2013, Nr. 29
Nun hat er sich an seine ersten neunzehn Jahre zurückerinnert.
Süddeutsche Zeitung, 06.11.2002
Wer erinnert sich da nicht gern an sonnigere Zeiten zurück?
Die Welt, 24.11.1999
Soweit ich mich zurückerinnern kann, ist er immer dabei gewesen.
Richter, Alfred: Aus Leipzigs musikalischer Glanzzeit, Erinnerungen eines Musikers. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 43871
Heute nach diesen geschichtlich einzigartigen Erfolgen ist es aber mehr denn je die Pflicht der Partei, sich an dieses nationalsozialistische Glaubensbekenntnis zurückzuerinnern.
o. A.: Reichsparteitag der NSDAP in Nürnberg Abschlussveranstaltung in der Kongresshalle, 14.09.1936
Zitationshilfe
„zurückerinnern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zurückerinnern>, abgerufen am 17.02.2019.

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