zurückgreifen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung zu-rück-grei-fen
Wortzerlegung zurück- greifen
eWDG

Bedeutungen

1.
auf etw., jmdn. zurückgreifenim Bedarfsfall etw., jmdn. zu etw. verwenden
Beispiele:
auf seine Ersparnisse zurückgreifen
als die Stelle besetzt werden sollte, griff man auf ihn zurück
2.
beim Erzählen in der Vergangenheit beginnen, ausholen
Beispiel:
bevor ich dazu meine Meinung äußere, muss ich etwas weiter zurückgreifen

Typische Verbindungen zu ›zurückgreifen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zurückgreifen‹.

Verwendungsbeispiele für ›zurückgreifen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ehe ich von dem Kongreß in Rom schreibe, möchte ich noch etwas zurückgreifen. [Suttner, Bertha von: Autobiographie. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 8182]
Dieser hatte zu weit zurückgegriffen, als er versuchte, die Moral aus dem Nichts zu begründen. [Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 2: Neuzeit und Gegenwart. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1952], S. 1492]
Was die Person Becher anlangt, muß ich etwas weiter zurückgreifen. [o. A.: Einhundertsechster Tag. Freitag, 12. April 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 4647]
In der Praxis wird man daher vorwiegend auf Bilder zurückgreifen, die nacheinander bei seitlicher Verschiebung mit einer gewöhnlichen Kamera aufgenommen werden. [C't, 1999, Nr. 17]
In diesem Fall habe ich es eigentlich nicht nötig, auf freies Material zurückzugreifen. [C't, 1999, Nr. 16]
Zitationshilfe
„zurückgreifen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zur%C3%BCckgreifen>.

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