zurückreichen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung zu-rück-rei-chen
Wortzerlegung  zurück- reichen
eWDG

Bedeutungen

1.
gehoben jmdm. etw. zurückgeben
Beispiel:
Der junge Mann reichte ... das Dokument in den Wagen zurück [ WerfelMusa Dagh631]
2.
sich bis zu einem in der Vergangenheit liegenden Zeitpunkt, Zeitraum, Ereignis erstrecken
Beispiele:
diese Tradition reicht weit zurück
die Anfänge unseres Briefwechsels reichen bis ins Jahr 1987 zurück
aus unserem Stammbaum, der ... weit ins sechzehnte Jahrhundert zurückreicht [ BecherAbschied4,104]

Typische Verbindungen zu ›zurückreichen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zurückreichen‹.

Verwendungsbeispiele für ›zurückreichen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Tatsächlich reicht die Geschichte der Pasta weit vor die Gründung dieser Siedlungen zurück.
Der Tagesspiegel, 09.02.2001
In der Tat reicht sie in eine frühere Zeit zurück.
Röhrich, Lutz: Georg. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 24462
Die ersten Ursachen dafür reichen noch zurück ins vorige Jahrzehnt.
Die Zeit, 16.05.1975, Nr. 21
Die Anwendung dieser Atmungsweise reicht in unvorstellbar alte Zeiten zurück.
Riemkasten, Felix: Yoga für Sie, Gelnhausen: Schwab 1966 [1953], S. 74
In welche Zeit sie zurückreicht, ist noch kaum zu sagen.
Pittioni, Richard: Der urgeschichtliche Horizont der historischen Zeit. In: Mann, Golo u. a. (Hgg.) Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 968
Zitationshilfe
„zurückreichen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zur%C3%BCckreichen>, abgerufen am 17.10.2021.

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