zurückschieben

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung zu-rück-schie-ben
Wortzerlegung zurück-schieben
Wortbildung  mit ›zurückschieben‹ als Erstglied: ↗zurückschiebbar
eWDG, 1977

Bedeutung

etw. nach hinten schieben
Beispiel:
die Mütze, seinen Stuhl zurückschieben
etw. zum Ausgangspunkt schieben
Beispiele:
sie schob den Sessel in die Ecke zurück
den Teller zurückschieben (= wegschieben)
den Riegel zurückschieben (= aufschieben)
einen Vorhang zurückschieben (= zur Seite schieben)
die Nagelhaut zurückschieben

Typische Verbindungen zu ›zurückschieben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zurückschieben‹.

Verwendungsbeispiele für ›zurückschieben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als ihm das jedoch im Test verboten wurde, hat er sie beleidigt ausgespuckt; bekam sie jedoch sofort wieder zurückgeschoben.
C't, 1991, Nr. 2
Die vorderen Sitze lassen sich für große Personen nicht weit genug zurückschieben.
Die Zeit, 25.10.1974, Nr. 44
Nun schob er sich, immer noch sitzend, zurück, weiter, weiter.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 432
Ich brauchte ihn nur in seine vorige Lage zurückzuschieben, so war sie wieder zu.
May, Karl: Winnetou IV, Berlin: Neues Leben 1993 [1910], S. 330
Ich schob die Hand mit dem Gelde zurück und versicherte, ich wollte nicht klagen, nur solle mich die Mutter nicht nach Hause schicken.
Bischoff, Charitas: Bilder aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 21666
Zitationshilfe
„zurückschieben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zur%C3%BCckschieben>, abgerufen am 27.05.2020.

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