Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

zurückschieben

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung zu-rück-schie-ben
Wortzerlegung zurück- schieben
Wortbildung  mit ›zurückschieben‹ als Erstglied: zurückschiebbar
eWDG

Bedeutung

etw. nach hinten schieben
Beispiel:
die Mütze, seinen Stuhl zurückschieben
etw. zum Ausgangspunkt schieben
Beispiele:
sie schob den Sessel in die Ecke zurück
den Teller zurückschieben (= wegschieben)
den Riegel zurückschieben (= aufschieben)
einen Vorhang zurückschieben (= zur Seite schieben)
die Nagelhaut zurückschieben

Typische Verbindungen zu ›zurückschieben‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zurückschieben‹.

Verwendungsbeispiele für ›zurückschieben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich brauchte ihn nur in seine vorige Lage zurückzuschieben, so war sie wieder zu. [May, Karl: Winnetou IV, Berlin: Neues Leben 1993 [1910], S. 330]
Nun schob er sich, immer noch sitzend, zurück, weiter, weiter. [Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 432]
Als ihm das jedoch im Test verboten wurde, hat er sie beleidigt ausgespuckt; bekam sie jedoch sofort wieder zurückgeschoben. [C't, 1991, Nr. 2]
Die vorderen Sitze lassen sich für große Personen nicht weit genug zurückschieben. [Die Zeit, 25.10.1974, Nr. 44]
Doch kurz vorher schiebt sie sich mit beiden Händen wieder zurück. [Süddeutsche Zeitung, 05.05.1994]
Zitationshilfe
„zurückschieben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zur%C3%BCckschieben>.

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