Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

zurückverlangen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung zu-rück-ver-lan-gen
Wortzerlegung zurück- verlangen

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. ⟨etw. (von jmdm.) zurückverlangen⟩ von jmdm. verlangen, dass er etw. zurückgibt, etw. zurückfordern
  2. 2. ⟨nach etw. zurückverlangen⟩ nach etw. Vergangenem, Verlorenem verlangen
eWDG

Bedeutungen

1.
etw. (von jmdm.) zurückverlangenvon jmdm. verlangen, dass er etw. zurückgibt, etw. zurückfordern
Beispiel:
er verlangte sein Buch zurück
2.
nach etw. zurückverlangennach etw. Vergangenem, Verlorenem verlangen
Beispiel:
es wäre albern gewesen, nach einer Sonne zurückzuverlangen, der, als sie übermütig waltete, so mancher Seufzer gegolten hatte [ Th. MannMario9,723]

Thesaurus

Synonymgruppe
wiederfordern · zurückfordern · zurückverlangen

Typische Verbindungen zu ›zurückverlangen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zurückverlangen‹.

Verwendungsbeispiele für ›zurückverlangen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Damit kann er zwar theoretisch die Zahlungen vom biologischen Vater zurückverlangen. [Die Zeit, 19.04.2008 (online)]
In den vergangenen Tagen hatten schon viele ihr Geld zurückverlangt. [Die Zeit, 08.12.2005, Nr. 50]
Die meisten Polen aber verlangen von der Regierung verbittert ihre Bürgerrechte zurück, die sie seit dem August 1980 erstritten hatten. [Die Zeit, 14.05.1982, Nr. 20]
Wir murrten nicht, wir schimpften nicht, wir verlangten kein Geld zurück. [Die Zeit, 13.07.1973, Nr. 29]
Vielmehr verlangte sie fast 2000 Euro von dem Handwerker zurück. [Süddeutsche Zeitung, 08.01.2003]
Zitationshilfe
„zurückverlangen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zur%C3%BCckverlangen>.

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