zurückverlegen

Grammatik Verb
Worttrennung zu-rück-ver-le-gen
Wortzerlegung zurück-verlegen1
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
wieder an seinen (früheren) Standort, Platz verlegen
2.
auf einen früheren Zeitpunkt verlegen

Typische Verbindungen zu ›zurückverlegen‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›zurückverlegen‹.

Verwendungsbeispiele für ›zurückverlegen‹

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Warum sollte Gatza da nicht seine durchaus aktuellen Obsessionen ins Barock zurückverlegen?
Die Zeit, 10.07.2012, Nr. 27
Es sind keine Kampfeinheiten zurückverlegt worden und wir planen nicht, solche zurückzuziehen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1963]
Wir werden diese administrative Exaktheit schon in sehr frühe Zeit zurückverlegen dürfen, denn ohne solche gibt es keine Ordnung und dann auch keine Disziplin.
Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Erster Teil: Das Altertum, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1920], S. 1000
Das Tier-Mensch-Übergangsfeld, der Beginn der humanen Phase, muß vielleicht weiter als eine Million Jahre zurückverlegt werden.
Heberer, Gerhard: Die Herkunft der Menschheit. In: Mann, Golo u. a. (Hgg.) Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 282
So ist er genötigt, die zur Unfreiheit führende Entscheidung in einen vorgeburtlichen Zustand zurückzuverlegen.
Fetscher, I.: Freiheit. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 1385
Zitationshilfe
„zurückverlegen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/zur%C3%BCckverlegen>, abgerufen am 22.09.2020.

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